Am 4. November 2016 trat das Pariser Klimaabkommen offiziell in Kraft. 191 Staaten sollten seitdem eigentlich alles daran setzen, die Erderwärmung einzudämmen. Kernstück des historischen Abkommens von Paris ist das Ziel, dass der „globale Temperaturanstieg in diesem Jahrhundert deutlich unter 2 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau gehalten wird.“ Mehr noch, die Länder sollen sich bemühen, den Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.

Der Weltklimarat IPCC hat für seinen jüngsten Sachstandsbericht aus dem August 2021 relativ konkrete Berechnungen für das verbleibende CO2-Budget angestellt. Klar ist: Um das Ziel einzuhalten, die Klimaerwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, bleibt nur noch eine vergleichsweise geringe Menge CO2, die in die Atmosphäre gelangen darf.

Die kurze Version: Wissenschaftler:innen haben für den IPCC berechnet, dass dieses globale CO2-Budget – gerechnet ab Anfang 2020 – noch 400 Gigatonnen CO2 umfasst.

Quelle: utopia.de am 28. September 2021

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