Solaranlagen werden als Oberbegriff für Photovoltaik und Solarthermieanlagen verwendet. Solarthermie ist die Nutzung der Sonnenenergie zur Erzeugung von Wärme für die Trinkwasserversorgung oder Heizungsunterstützung im eigenen Heim. Dadurch lassen sich die Betriebskosten enorm reduzieren und Sie sind nicht mehr an den Öl- und Gasmarkt gebunden.

Im Gegensatz zur Photovoltaikanlage, die Sonnenenergie in Strom umwandelt, wandelt die Solarthermieanlage die Sonnenenergie in Wärme um. Die Sonne erwärmt Flüssigkeit oder Gas in den Solarkollektoren auf dem Dach. Diese Wärme wird dem Wärmetauscher im Haus zugeführt, welcher dann Wasser für die Wasserversorgung oder das Heizungssystem erwärmt. Essentieller Bestandteil des Systems ist ein Pufferspeicher, der mögliche Zeitverzögerungen zwischen Wärmeerzeugung und -nutzung überbrückt.

Die Solaranlage kann allein für die Trinkwasserversorgung gebaut werden oder das eigene Heizungssystem unterstützen. Besonders effektiv ist die Kombination mit Wärmepumpen, bei der Sie sich fast autark mit Wärme versorgen. Aber auch die Kombination mit der traditionellen Gas- oder Ölheizung ist energie- und somit kostensparend.

  1. Voraussetzungen privater Solarthermie Anlagen
  2. Baumaßnahmen
  3. Kosten und Förderungen von Solarthermieanlagen
  4. Gesetze & Steuern
  5. Vor- und Nachteile privater Solarthermie Anlagen

Quelle: FINANZSCOUT24/wissen

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